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Filmkritik Avatar 3D

Kino

Ich hatte schon vorher in den Medien von dem Film gehört und war auch von den gezeigten Szenen nicht wirklich angetan. Ein Film der in einer Fantasy-Welt spielt, das ist nichts für mich – dachte ich. Erst als ein paar gute Freunde mit zu diesem Film rieten und ich dann noch gefragt wurde, ob ich Lust hätte, mit ins Kino zu kommen, entschied ich mich um. Und ich muss ehrlich sagen, gut dass ich es getan habe. Ich bin gerade aus dem Kino zurück und bin immer noch in diese farbenfrohe tolle Fantasie-Welt eingetaucht. James Cameron nimmt den Zuschauer an die Hand und führt ihn ein in eine unfassbare und wirklich tolle Naturwelt. Man entdeckt neongelbe Quallen, feurig rote Helikopterblumen und schwebende Wasserfall-Felsen und lässt sich vollkommen darauf ein. Man wechselt zwischen Real-und Fantasie-Szenen und erlebt wie die Menschheit auf der Suche nach Rohstoffen rücksichtslos gegen die hiesige Natur vorgeht. In einem Programm werden genetisch neu erzeugte Kreaturen als Missionare bzw. Forscher gesteuert von den Menschen in die Pandora-Welt geschickt. Und genau eine solche Kreatur steuert Hauptdarsteller Jack Sully und schon bald kommt in ihm ein Interessenskonflikt auf.

Wie schon gesagt, der Film ist wirklich sehenswert und in 3 D auch etwas besonderes. Die 166 Minuten Spiellänge waren keine einzige Minute langsweilig und macht wirklich Spaß auf mehr.

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Kinokritik “Der seltsame Fall des Benjamin Button”

Allgemein, Kino

Es war ein kurzfristiger und spontaner Kinobesuch letzten Sonntag Abend: “Was machen wir? Ach lass und doch ins Kino zu Brad Pitts neuem Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“.” Wer holten die Karten und waren über den Preis erstaunt. Ist das Brandenburger Kino so teuer geworden? Nein der Film hat mit seinen 166 Minuten einfach nur Überlänge und kostet deshalb etwas mehr. Als wir die Spieldauer am Plakat sahen, waren wir ein bisschen erschrocken. Sonntag Abend – 20:15 Uhr und dann auch noch fast 3 Stunden Film …

Aber ich muss sagen, wirklich jede Minute des Films ist wirklich sehenswert. Der Film zeigt das Tagebuch des Benjamin Button, der 1918 zum Ende des Ersten Weltkriegs zur Welt kommt – nur aber nicht als “normaler Säugling”, sondern als Baby im Körper eines Säuglings. Wir erfahren quasi die Rückwärtsentwicklung von Benjamin beginnend im Seniorenalter immer jünger werdend. Man ist fasziniert von der Geschichte des kleinen Benjamins, der äußerlich alt die ganz normalen Kindheitserfahrungen erlebt und verarbeitet. Benjamin entwickelt sich zu einem jungen Mann voran, körperlich jedoch bemerkt man die Rückwärtsentwicklung. So erlebt man facettenreich die Erfahrungen die Button macht – beginnend auf hoher See als “Soldat” im Auftrag der Navy zu Zeiten des Zweiten Weltkrieg bis hin zu einschlägigen Erlebnissen im Nachtleben.

Durch den gesamten Film zieht sich die Liebesbeziehung zu Benjamins Jugendliebe Daisy, die auf dem Sterbebett ihrer Tochter den gesamten seltsamen Fall von Benjamin Button offenbart.

Wie bereits gesagt, ein sehr guter emotionaler Film (beeindruckend vor allem durch die sehr gut dargestellte optische Entwicklung Buttons), der zum Nachdenken über das Leben anregt, aber auch nicht übertrieben zu schmalzig oder philosophisch wird.

Mein Urteil: Unbedingt ansehen

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