… so könnte man die Abkürzung der Untersuchung heute deuten. Eigentlich stehen die drei Buchstaben ja für Magnetresonanztomographie, aber ich finde meine Version um Längen passender.
Nachdem man sich 10 mal vergewissert hat, dass man keine metallenen Gegenstände im oder am Körper hat, legt man sich auf den Untersuchungstisch – bitte nicht bewegen. Und hier beginnt deine ganz persönliche Loveparade mit einem dezenten Background-Beat – ich schätze es sind so 140 bpm. Nunja – ob man nun ein Fan der elektronischen Musik ist oder nicht, die Show geht weiter. Und das Schlimme ist ja, man liegt alleine im Raum und wird in eine Röhre geschoben. Unterschiedlichste Beats und Samples werden vom hiesigen MRT-Resident eingemischt. Disch disch disch – Ratter ratter ratter – uiuiuiuiui – disch disch disch – knatter knatter – sehr geil. Das Problem du liegst dort und weißt nicht wie lange die Party noch geht. Mein Zeitgefühl schwand und mir fiel die Schrift des Herstellers auf – Philips. Hmm wird der bekannte holländische Elektrofirma nicht mit zwei P geschrieben? Sind die hier vielleicht auf einen Plagiatschwindel hereingefallen? Sofort der Blick auf die Bedienungselemente – puh Schwein gehabt, die Schrift war auf Deutsch und nicht auf Polnisch.
Nach gefühlten 20 Minuten war die Untersuchung dann leider auch vorbei. Ich such mir das Mixset gleich mal für meinen iPod. Das nächste Mal bring ich mir auf jeden Fall eine Trillerpfeife und eine Müllfahrerweste mit! Und den jetzt kann ich mir nicht verkneifen: MRT – Ich fühl mich von dir angezogen!
