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In einer samstäglichen Bundesliga-Runde kamen wir auf dieses Thema zu sprechen. Ich weiß nicht mehr genau, wer es auf den Tisch brachte, aber ich glaube es war Rizzo  der sagte: “Wermutstropfen für die Mannschaft ist ja, dass …!” Sofort meine klugscheißerische Gegenfrage: “Meinst du jetzt wirklich den Schnaps oder doch eher Wehmut?” Es entstand eine Diskussion, die am Ende mit einer 2:1 Mehrheit für den Wehmutstropfen endete. Aber auch Mehrheiten irren bekanntlich. Der Minderheitsrepräsentant war sich dieser schreienden Ungerechtigkeit so sicher, dass er recherchierte und tatsächlich:

Der Auspruch “Ein Wermutstropfen” beschreibt etwas Unangenehmes, was eine entstandene Freude mindert. Wenn sich im Fußball beim Pokalerfolg der beste Spieler verletzt, so kann man wahrlich von einem Wermutstropfen sprechen. Der Ursprung dieses Wortes geht auf die im Wermut vorhandenen Bitterstoffe zurück.

Auch wenn ein bisschen Wehmut dabei ist, so muss ich mich als selbsterklärter Klugscheißer geschlagen geben, senke mein Haupt und muss es offen zugeben: “Ja, da hast du wohl recht gehabt!”

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