Ich hatte schon vorher in den Medien von dem Film gehört und war auch von den gezeigten Szenen nicht wirklich angetan. Ein Film der in einer Fantasy-Welt spielt, das ist nichts für mich – dachte ich. Erst als ein paar gute Freunde mit zu diesem Film rieten und ich dann noch gefragt wurde, ob ich Lust hätte, mit ins Kino zu kommen, entschied ich mich um. Und ich muss ehrlich sagen, gut dass ich es getan habe. Ich bin gerade aus dem Kino zurück und bin immer noch in diese farbenfrohe tolle Fantasie-Welt eingetaucht. James Cameron nimmt den Zuschauer an die Hand und führt ihn ein in eine unfassbare und wirklich tolle Naturwelt. Man entdeckt neongelbe Quallen, feurig rote Helikopterblumen und schwebende Wasserfall-Felsen und lässt sich vollkommen darauf ein. Man wechselt zwischen Real-und Fantasie-Szenen und erlebt wie die Menschheit auf der Suche nach Rohstoffen rücksichtslos gegen die hiesige Natur vorgeht. In einem Programm werden genetisch neu erzeugte Kreaturen als Missionare bzw. Forscher gesteuert von den Menschen in die Pandora-Welt geschickt. Und genau eine solche Kreatur steuert Hauptdarsteller Jack Sully und schon bald kommt in ihm ein Interessenskonflikt auf.
Wie schon gesagt, der Film ist wirklich sehenswert und in 3 D auch etwas besonderes. Die 166 Minuten Spiellänge waren keine einzige Minute langsweilig und macht wirklich Spaß auf mehr.