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Halbmarathon-Debüt beim Berliner Stadtlauf

Allgemein, Joggen, Marathon, Sport

Die Vorbereitungen für den Berlin-Marathon laufen auf Hochtouren, Herr Steffny wäre stolz wie brav ich seinen Trainingsplan einhalte. Und auf eben selbigem stand 4 Wochen vor dem Marathon ein Halbmarathon auf dem Plan. Und als wäre es Zufall, steht genau zum richtigen Zeitpunkt die sogenannte Berliner Generalprobe auf dem Veranstaltungsplan. Gestern war es dann soweit – mein erster Halbmarathon. Der Jens war auch dabei und so konnten wir gemeinsam auf die Strecke.

Abfahrt in Brandenburg um 7.00 Uhr … puh das war schon arg früh. Kurz vor Acht waren wir dann am Rathaus Steglitz und zogen Richtung Start-/Zielbereich. Kurz orientiert und dann zogen wir uns um. Nach dem Warmlaufen passierte das, was wir die ganze Zeit verdrängt hatten – es fing an zu regnen. Na toll.

Unsere Taktik war eher zurückhaltend. Einen 6er Schnitt mit Puffer, 2 Stunden 10 Minuten als Zielzeit. Los gings patschend durch die Pfützen. Die ersten Kilometer liefen gut und wir konnten locker den Schnitt halten. Bei km 4 musste ich dann leider für eine kleine Pipi-Pause raus, 30 Sekunden … die wir wieder rauslaufen wollten. Unsere Taktik behielten wir bei und wollten dann ab km 10 auf 5:30 erhöhen stand. Die erste Runde war geschafft, und wir schalteten einen Gang höher. Ich fand es tierisch motivierend viele Leute zu überholen, das gab uns beiden nochmal einen Kick.  Den 5:30er Schnitt hielten wir und wollten die Restenergie vier Kilometer vor dem Ziel noch weiter aufdrehen.  Zack und schon sahen wir das Schild mit Km 17 und wir zogen nochmal an. Jens hatte noch größere Reserven und zog ein  Stück weg. Wir hatten vorher schon ein bisschen kalkuliert und sahen eine realitische Chance unter 2h zu laufen, aber vielleicht war es der Sauerstoffmangel im Gehirn oder einfach nur Matheschwächen, aber wir hatten wohl einfach den 21. km vergessen … so locker würde das doch nicht werden. Und da war auch schon die letzte Kurve und ab auf die Zielgerade. Ich erhöhte noch einmal das Tempo und ich sah auf meine Uhr. Das wird knapp … ein Endspurt und der Blick auf die Uhr 2:00:22 offenbarten die Zeit. Ganz knapp an der magischen Marke vorbei, aber überhaupt kein Grund zur Trauer. 2 Stunden beim Debüt, das ist ein Ergebnis auf das ich stolz bin. Dei offizielle Zeit machte es noch knapper, die Ergebnisseite sagt mir 2 Stunden und 14 Sekunden. Meinen herzlichen Glückwunsch an meinen Mitbestreiter Jens der die magische Grenze knackte (01:59:36).

Es war ein toller Lauf, trotz Dauerregen. Hat wirklich viel Spaß gemacht und gibt mir viel Kraft für die 42 Kilometer.

Zum Andenken gabs noch ein paar schöne Bilder:

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Anmeldung zur 34. Berliner Generalprobe

Allgemein, Marathon, Sport

Generalprobe? Hört sich doch stark nach Theater an. Naja, so ganz falsch ist das ja nicht. Nur das sich das Schauspiel auf dem Asphalt und die Schauspieler eher Läufer sind. Auch ob es ein Lustspiel oder eine Tragödie wird, das hängt von jedem Protagonisten selbst ab. Jedenfalls handelt es sich dann doch um einen Halbmaratahon 4 Wochen vor dem Berlin Marathon, bei dem man seinen eigenen Leistungsstand überprüfen kann.
Ich habe mich heute online dafür angemeldet.

Hier die Fakten dazu:
Link: www.berliner-generalprobe.de/

Datum: 29.08.2010


Uhrzeit: Start 9:00 Uhr

Distanzen: 21,0975 km Laufen und Walken, 5 km FUN-RUN, 900 m Bambini-Lauf
Teilnehmerlimit: 4.000 Läufer/innen
Meldeschluss: 13.08.2010 (oder bei Erreichen des Limits)

Ich habe noch 16 Euro bezahlt, ab dem 3.7. kostet es dann 19 Euro. Der Preis ist ok, angesichts der Tatsache, dass der Teilnehmerbeitrag auch ein adidas Funktions-Shirt von adidas beinhaltet.

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BIG 25

Allgemein, Joggen, Marathon, Sport

Sonntag war es soweit … mein Debüt bei einer Berliner Laufveranstaltung. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläm der Berliner BIG 25 gab ich mir dort auch die Ehre.

Der Rizzo war so nett und hatte unsere Startunterlagen bereits am Freitag abgeholt und so konnten Andi und ich bequem und ohne Zeitdruck anreisen. Bereits die S-Bahn zum Olympiastadion war  voll mit Läufern.  Auf zum Olympischen Platz, kurzer Stopp am Klohaus des Grauens und ab aufs Stadion-Areal. So langsam wurde es ernst, also rein in die Laufmontur und Startnummern  angelegt.

Eine kleine Aufwärmrunde in vom Kleiderbeutelstand bis zum Start und dann gings auch schon ab in den Block B2 zum Start. Nach der Vorstellung der Top-Läufer startete der Countdown und dann – PENG – der Startschuss.

Aufgeregt startete ich und versuchte mich ein bisschen nach vorne zu lösen, um so der Masse ein bisschen zu entkommen.  Die ersten km lief es super, ich hielt meinen 5km-Schnitt und ich genoss den Lauf – das Trappeln von knapp 20.000 Laufschuhen auf dem Asphalt, die Zuschauer am Rand einfach alles.

Doch ab km 4 merkte ich, dass es heute mit der Bestzeit schwer wird. Ich lag schon 25 Sekunden auf den Schnitt zurück und mehr war einfach nicht drin.

Und warum zum Teufel hat jemand eine Steigung am Funkturm hingebaut? Frechheit … jedenfalls diese Steigung (geübte Rennsteigläufer lachen bestimmt laut) hat mir die nochmal einen Schnitt durch die Stephsche Zeitrechnung gemacht. Naja egal … die Atmosphäre hat alles wieder wettgemacht. Als dann aber das Stadion in Sicht kam, war Gänsehaut angesagt. Es ging links vor dem Stadion auf dem Olympischen Platz vorbei und von hinten ins Stadion hinein.  Einfach nur traumhaft als ich den Marathontunnel erreichte und ungeduldig nach der blauen Tartanbahn Ausschau hielt. Und da war sie! Schwung aus dem Tunnel nutze ich für einen kleinen Endspurt im Stadion … toll.

Außer Puste und übergkücklich lief ich ins Ziel – 52:47 min – und nahm meine Zielmedaille in Empfang.

Auf dem Weg zum Wasserstand traf ich dann noch Raik, der den Lauf mit einer grandiosen Zeit von 45:01 min beendet hat. Wirklich beeindruckend.

Noch beeindruckender war, dass an diesem Tag beide 25km-Weltrekorde gebrochen wurden.

Samuel Kosgei bei den Männern mit 1:11:58

Mary Keitany  bei den Frauen mit 1:19:53

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Ich starte bei der BIG 25

Joggen, Marathon, Sport

Ja, ich hab eigentlich schon lange damit geliebäugelt – ein Start bei der BIG 25 in Berlin.

Für die große Strecke reicht es noch nicht, aber für die 10km Strecke bin ich meiner Meinung nach gut gerüstet. Die Strecke ist wirklich beieindruckend, Start und Ziel des Laufs ist das Berliner Olympiastadion.

Streckenverlauf BIG 25 Streckenverlauf von der offiziellen Veranstaltungsseite

Ich nehme es einfach als Test für den Berlin-Marathon im September, gerade was das ganze Drumherum angeht. So kann ich schonmal einen Massenstart mitmachen und hier und da wichtige Erfahrungen sammeln. Bis jetzt hat sich noch der Andi angemeldet, allerdings für die 25km-Distanz – die er wahrscheinlich so schnell wie ich die 10km absolvieren wird :-D

Ich freue mich drauf Teil eines solchen großen Events zu sein und bin gespannt. Einmal zu Zeiten der Erstklassigkeit im  Olympiastadion einlaufen, dass kann dann wohl nicht jeder von sich behaupten.

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